Plankton sind winzige Kleinstlebewesen, die sich mit verschiedenen Arten der Bewegung im Wasser langsam fortbewegen (z.B. durch Rudern mit Antennen, durch Schlagen des Hinterleibs und der Extremitäten oder durch das Drehen von Wimpern und Geißeln). Plankton heißt übersetzt soviel wie "(im Wasser) umherirrend/herumtreibend". Es gibt bizarre Formen der verschiedenen Planktonarten. Man kann diese Kleinsttiere allerdings nur sehr schlecht mit dem bloßen Auge erkennen. Plankter geben außerdem Auskunft der Wassergütequalität. Allerdings können sie nicht in Fließgewässern überleben, da sie dort von der Strömung erfasst und weggespült werden (weil sie nicht gegen diese ankommen können).
Zum Fangen des Planktons benötigt man ein spezielles Gerät, welches sich Planktonnetz nennt, dass einem Kescher sehr ähnelt. Der Unterschied besteht darin, dass das Planktonnetz über ein sehr feines Netz und einen Aufbewahrungsbehälter am Ende verfügt. Zum Fangen des Planktons muss man das Netz auswerfen und zwischen Wasseroberfläche und Grund durchs Wasser ziehen. Diesen Vorgang wiederholt man einige Male. So filtert man das Plankton aus dem Wasser heraus. Es sammelt sich dann in dem Aufbewahrungsbehälter mit Wasser.
| Schwebekrebse (bis 1,5 mm lang) | |
| Teichhüpferlinge (1,3 mm lang) | |
| Wasserflöhe (bis 2,5 mm) | |
| Nauplius-Larven (kleiner als 0,1 mm) | |
| Larven der Büschelmücke (10-12 mm lang) | |
| Sack-Rädertiere (bis 1,5 mm) | |
| Hornalgen (0,3 mm lang) | |
| Kieselalgen (bis 0,15 mm lang) | |
| Schwebesternchen (bis 0,13 mm) | |
| Schraubenalgen (Zellen bis 0,1 mm breit und 0,5 mm lang) |
Sack- Rädertier (Asplanchna)

Hüpferling
Rüsselkrebschen

Springborsten-Rädertier (Filinia)
Nauplius-Larve der Ruderfüßer
Hornalge
Rädertier (Keratella)