Ergebnisse des Schwanenteich

Ufergestaltung

Das Ufer ist verschiedenartig gestaltet. Etwa zur Hälfte ist es mit Bäumen oder krautigen Pflanzen bewachsen und die andere Hälfte des Ufers ist jedoch durch Steinschüttungen oder Mauern befestigt. 

                                                    

Das Ufer wurde von einer Arbeitsgruppe vermessen und Umriss und Profil gezeichnet. 

Die Skizze zeigt den Schwanenteich aus der Flugzeugsperspektive. Man kann auf diesem Bild erkennen wo Pflanzen, Gras und Bäume wachsen. Der ganze Schwanenteich ist ca. 80m lang, die Breite beträgt an der  linken Seite ca. 35m und die Rechte ca. 25m. Der Flächeninhalt beträgt ca.2400 Quadratmeter.

Am Ufer wachsen u.a. Ahornbäume, Holunderbüsche, verschiedene Grasarten, angepflanzte (und z.T. nicht heimische) Wasserlilien. Im Wasser wurden von Anwohnern eingebrachte (nicht heimische) Seerosen gefunden. Unterwasserpflanzen fehlten.

 

Profil

 Das Profil des Schwanenteichs ist sehr  unterschiedlich, aber insgesamt sehr flach. 

Wie man auf dem Bild sehen kann ist der Teich ganz links (Ufer) am niedrigsten (ca. 0,20 m) . Ganz rechts hingegen (Mauer) ist das wasser schon sehr viel tiefer (ca. 1,40 m). Insgesamt sieht man das, dass Profil immer unterschiedlich ist und in der Mitte am tiefsten ist (ca. 1,65 m).

 

Sichttiefe und Sauerstoffsituation

Die Sichttiefe im Schwanenteich beträgt 0,45 m. Eigentlich muss die Sichttiefe in Badeseen 1,00 m betragen damit man da nicht in einer Drecksbrühe schwimmt (der Schwanenteich ist KEIN Badesee) . Also ist die Sichttiefe im Schwanenteich nicht gut und weist auf Algenreichtum (Nährstoffreichtum) hin. Die Sichttiefe misst man mit einem sogenannten Secchi (oder auch einer Secchischeibe). Die Secchischeibe ist eine runde Scheibe die ca. den Durchmesser von 0,20 m hat. Sie hängt an einem Seil. An diesem Seil wird dann die Secchischeibe immer in kleinen Abständen weiter runter ins Wasser gelassen und es wird mit einem Zollstock gemessen bis wohin man die Scheibe sehen kann. 

Zur Sauerstoffmessung musste Tiefenwasser vom Boot aus geholt werden. Das Oberflächenwasser konnte direkt untersucht werden.

Die Tiefenwasserprobe wurde mit einer selbstgebastelten Probenflasche genommen.

Die Sauerstoffsituation im Schwanenteich ist unterschiedlich. Wegen der hohen Photosyntheserate ist an der Wasseroberfläche sehr viel Sauerstoff vorhanden (über 100%). Wegen der Bakterien und der Abbauprozesse ist weiter unten im Wasser nicht so viel Sauerstoff vorhanden (30-40 %). Den Sauerstoffgehalt misst man mit einer sogenannten Sonde.

 

Algen

Die Planktongruppe hat eine große Dichte an Hornalgen und fädigen Algen festgestellt. Die Chlorophylldichte ist damit entsprechend hoch und zeigt sich in der niedrigen Sichttiefe. Der Teich ist als eutroph bis polytroph, also sehr nährstoffreich zu bewerten.